Die kurze Antwort
Beim Mixing balancierst du die einzelnen Spuren (Vocals, Drums, Bass, Gitarren, Synths) zu einer Stereodatei aus. Mastering nimmt diese Stereodatei und bereitet sie auf den Release vor: ein stimmiger Klang, kontrollierte Dynamik, die richtige Lautstärke und ein sauberer, sicherer Peak-Pegel. Mixing kommt immer zuerst. Mastering kann keine Spuren neu verteilen, die schon in einer Datei stecken.
| Vergleich | Mixing | Mastering |
|---|---|---|
| Arbeitet mit | Vielen Spuren oder Stems | Einer fertigen Stereodatei |
| Ziel | Jeder Part klar, ausgewogen und an seinem Platz | Der ganze Song klingt überall richtig, auf dem richtigen Pegel |
| Typische Werkzeuge | Pegel, Panorama, EQ und Kompression pro Spur, Reverb, Delay, Automation | Breiter EQ, Glue- und Multiband-Kompression, Stereobreite, Limiting, Lautstärke |
| Kann nicht | Den Song allein laut und stimmig gegenüber anderen machen | Ein einzelnes Instrument oder die Stimme verschieben |
| Wer macht es | Du, in deiner DAW | Ein Mensch oder ein Tool, am fertigen Bounce |
Was beim Mixing passiert
Im Mix entscheidest du, wie laut jeder Part ist, wo er im Stereobild sitzt, wie viel Raum er bekommt und womit er konkurriert. Das übliche Werkzeug:
- Pegel und Panorama: der erste und wichtigste Schritt. Ein ausgewogener Rohmix ist schon der größte Teil der Arbeit.
- EQ: Mulm aus den unteren Mitten räumen und Platz schaffen, damit Kick und Bass oder Stimme und Gitarren nicht mehr kämpfen.
- Kompression: eine Stimme oder einen Bass stabil halten, den Drums Punch geben.
- Reverb und Delay: Tiefe, damit nicht alles in derselben Entfernung steht.
- Automation: Der Refrain hebt ab, die Strophe bleibt nah.
Ist dein Song eine Stimme über einem Beat, heißt Mixing: das eine ins andere einpassen. Genau das macht der Modus Vocals + Beat von OBRA. Er richtet beides aus, säubert und pegelt die Stimme und gibt ihr Raum.
Was beim Mastering passiert
Mastering hört den Song so, wie deine Hörer ihn hören: auf dem Handy, mit Kopfhörern, im Auto, auf Spotify.
- Klang: ein paar kleine EQ-Eingriffe am ganzen Mix, damit er neben professionellen Releases seines Genres besteht.
- Dynamik: sanfte Kompression des ganzen Songs oder getrennt für Tiefen, Mitten und Höhen. So bleibt er von der ersten Strophe bis zum letzten Refrain stabil.
- Stereo: Breite, wo sie hilft. Der Bass bleibt in der Mitte, damit er auch auf dem Handy und im Club drückt.
- Lautstärke: Ein Limiter bringt den Song auf den Pegel, mit dem er abgespielt wird, gemessen in LUFS. Der True Peak bleibt auch nach der Umwandlung durch die Streamingdienste sauber.
- Einheit: Auf einem Album oder einer EP teilen die Songs einen Sound und einen Lautstärkeplan, mit den richtigen Pausen und Fades.
- Auslieferung: die richtige Datei für deinen Distributor, etwa eine WAV oder FLAC mit 24 Bit.
Bei OBRA heißen diese Schritte Analyse, Klang, Multiband, Glue und Punch, Stereo und Lautstärke. Jeder Eingriff wird mit Zahl und Grund festgehalten, und du kannst ihn im Studio ändern.
Welches Problem wohin gehört
| Du hörst | Wo du es löst |
|---|---|
| Die Stimme ist zu leise oder zu laut über dem Beat | Im Mix |
| Kick und Bass verschwimmen | Im Mix |
| Scharfe S-Laute in der Stimme | Im Mix (De-Esser auf der Stimme) |
| Clipping, Rauschen oder ein schlechter Take | In der Aufnahme oder im Mix |
| Der ganze Song klingt dumpf oder wummert neben anderen Releases | Im Master |
| Der Song ist viel leiser als die anderen in der Playlist | Im Master |
| Die Songs deiner EP liegen auf unterschiedlichem Pegel | Im Master (Album) |
| Auf Boxen gut, auf dem Handy dünn | Erst im Mix, dann im Master |
Ein Master kann einen guten Mix deutlich verbessern, aber er bewegt immer nur den ganzen Song. Musst du fragen, welche Spur zu laut ist, geh zurück in den Mix.
So gibst du einen Mix ins Mastering
- Exportiere eine WAV oder FLAC vom fertigen Mix, mit 24 Bit, wenn möglich, in der Samplerate deiner Session.
- Lass Headroom: Peaks um −6 dBFS. Nichts sollte 0 dBFS berühren.
- Nimm den Limiter vom Master-Bus oder schalte ihn auf Bypass, und normalisiere nicht. Die Lautstärke ist Sache des Masterings.
- Hör den Mix vorher auf Kopfhörern und auf dem Handylautsprecher an und korrigiere die Balance jetzt.
Brauchst du beides?
Für einen Release: ja. Ein Mix allein ist meist leiser und weniger stimmig als eine fertige Platte. Ein Master auf einem ungemischten Song gleicht das nicht aus. Ein gut gemachter Mix braucht oft nur ein leichtes Mastering, und das ist ein gutes Zeichen.
OBRA deckt die zwei häufigsten Fälle im Browser ab. Hast du schon einen fertigen Mix, gibt dir OBRA Audio Mastering drei Master zum Vergleich bei gleicher Lautstärke. Zwei Songs pro Tag sind kostenlos, ohne Konto, und nichts wird hochgeladen. Hast du Vocals und einen Beat, mischt Vocals + Beat beides und mastert das Ergebnis. Anhören ist kostenlos, der Download kostet 5 € oder ist in OBRA PRO enthalten.
Was es kostet
| Was | Preis | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Mastering | Kostenlos | 2 Songs pro Tag, WAV oder FLAC bis 24 Bit / 48 kHz, ohne Konto |
| Ein Song | 3 € | 30 Tage lang unbegrenzte Downloads, dazu 88,2 / 96 kHz und 32 Bit Float |
| Vocals + Beat | 5 € | Ein Mix aus deiner Stimme und deinem Beat, gemischt und gemastert |
| Album | 9 € | Bis zu 20 Songs als ein Album, mit ZIP und Bericht |
| OBRA PRO | 10 € im Monat | Alles unbegrenzt: Songs, Vocals + Beat und Alben |
| OBRA ULTRA | 19 € pro Runde | Ein OBRA-Engineer mischt und mastert deinen Song, zurück in 72 Stunden |
- LUFS für Spotify, Apple Music und YouTube: wie laut du deinen Master machen solltest
- KI-Mastering: was automatisches Mastering mit deinem Song macht
- Album-Mastering online: ein Album, ein Sound
- OBRA ULTRA: Mixing und Mastering von einem OBRA-Engineer
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mixing und Mastering?
Beim Mixing werden die einzelnen Spuren eines Songs zu einer Stereodatei ausbalanciert. Mastering bereitet diese fertige Stereodatei auf den Release vor: stimmiger Klang, kontrollierte Dynamik, die richtige Lautstärke und ein sicherer True Peak.
Was ist Mastering?
Mastering ist der letzte Schritt vor der Veröffentlichung. Der fertige Mix bekommt einen ausgewogenen Klang, stabile Dynamik, ein sicheres Stereobild und eine Lautstärke, die auf Spotify, Apple Music und YouTube gut funktioniert. Am Ende steht eine Datei, die du an deinen Distributor schickst.
Was kommt zuerst, Mixing oder Mastering?
Mixing. Mastering arbeitet mit der fertigen Stereodatei. Die Balance zwischen den Parts muss also stimmen, bevor es losgeht.
Kann Mastering einen schlechten Mix retten?
Nur bis zu einem gewissen Punkt. Es kann Klang und Pegel des ganzen Songs verbessern. Eine versteckte Stimme anheben, Kick und Bass trennen oder ein scharfes S entfernen kann es nicht. Das passiert im Mix.
Ist Mastering fürs Streaming nötig?
Vorgeschrieben ist es nicht. Aber erst das Mastering bringt einen Song auf einen stimmigen Klang und eine Lautstärke, die auf Spotify, Apple Music und YouTube gut läuft, mit einem True Peak, der nach der Umwandlung durch die Dienste sauber bleibt.
Macht Mastering einen Song lauter?
Es legt die Lautstärke fest. Die Dienste regeln lautere Master auf ihren Referenzpegel herunter, mehr ist also nicht immer besser. Ein dichterer Master lohnt sich in Genres, zu deren Sound das gehört.
Ist Online-Mastering kostenlos?
OBRA Audio Mastering mastert zwei Songs pro Tag kostenlos, ohne Konto, und nichts wird hochgeladen. Jeder weitere Song kostet 3 €, oder du masterst mit OBRA PRO (10 € im Monat) unbegrenzt.